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Indica vs. Sativa: Mythos und Wahrheit

Die klassische Unterscheidung ist veraltet – was wirklich zählt sind Terpene und Cannabinoide.

Die Einteilung in Indica und Sativa beschreibt ursprünglich Pflanzenmorphologie – nicht Wirkung. Die tatsächliche Wirkung auf den Menschen wird primär durch das Cannabinoid- und Terpen-Profil bestimmt, nicht durch die botanische Klassifikation.

Klassische vs. moderne Betrachtung

MerkmalIndica (klassisch)Sativa (klassisch)
WirkungEntspannend, sedierendEnergetisch, kreativ
PflanzeKompakt, breite BlätterSchlank, schmale Blätter
Was wirklich zähltMyrcen, Linalool, hoher THCLimonen, Terpinolen, Pinen
Moderne RealitätFast alle Sorten = HybridenFast alle Sorten = Hybriden

Wirkung durch Terpene wählen

Für Entspannung & Schlaf
  • Myrcen: erdig, sedierend
  • Linalool: lavendelartig, angstlösend
  • Humulen: hopfig, appetithemmend
Für Energie & Fokus
  • Limonen: zitrusfrisch, stimmungsaufhellend
  • Pinen: Kiefer, Konzentration
  • Terpinolen: fruchtig, aufmunternd

Häufige Fragen

Sollte ich für Edibles Indica oder Sativa wählen?

Für abendliche Edibles (Entspannung, Schlaf): myrcen- oder linalool-reiche Sorten. Für Tages-Edibles (leichter, kreativer): limonen-reiche Sorten. Wichtiger: THC-Gehalt niedrig halten und mit dem Rechner korrekt dosieren.

Was sind Autoflowering-Sorten?

Autoflowering-Sorten (Cannabis ruderalis-Kreuzungen) blühen unabhängig vom Lichtzyklus. Für Edibles relevant ist das Endprodukt (Cannabinoid/Terpen-Profil), nicht die Anbauweise.

Gibt es reine Indica- oder Sativa-Sorten?

Kaum noch. Jahrzehntelange Kreuzzüchtung hat die meisten Sorten zu Hybriden gemacht. Reine Landrassen (Thai, Afghani, Hindu Kush) sind selten im normalen Handel.

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THCCBDTerpeneWirkungCannabutterDosierungsrechner